Stärken und Handlungsfelder der QA

Im Oktober 2016 wurde die VZG in Kenntnis gesetzt, dass die Qualitätsanalyse des Landes NRW zu erwarten ist.
In einem Vorgespräch am 26.10.2016 haben die Qualitätsprüfer mit der Schulleitung die offiziellen Bausteine der Vor- und Hauptphase der QA besprochen.

In einem paritätischen Abstimmungsgespräch (Lehrer-Schüler-Eltern) im Februar 2017 wurden die Kriterien aus dem Qualitätstableau festgelegt. Aus 6 Qualitätsbereichen:

Ergebnisse der Schule // Lernen und Lehren-Unterricht // Schulkultur // Führung und Schulmanagement // Professionalität der Lehrkräfte // Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung

wählte die Abstimmungsgruppe neben den 28 verpflichteten Kriterien noch 65 weitere, individuelle Kriterien zur Überprüfung mit aus.

Bis zu den Besuchstagen gab es viel zu tun; das bereits in der Bearbeitung befindliche Schulprogramm wurde in allen Gremien verabschiedet, es mussten weitere Punkte bearbeitet werden (z.B. : Curricula aus allen Fachbereichen, Zahlen der Schulgemeinde, Standortfaktoren, etc.) und vor den Weihnachtsferien an den Fachbereich der Schulentwicklung eingereicht werden.

Vom 19.02.18 bis zum 22.02.18 fanden dann die 4 Schulbesuchstage durch die Qualitätsprüfer statt. Es wurden viele Unterrichtssequenzen begutachtet und es fanden verschiedenste Interviews (Lehrer, Eltern, Schüler, Bedienstete der Schule, Schulträger) statt.

Das Ergebnis erhielten wir einmal in einer kurzen mündlichen Darstellung direkt am Donnerstag, den 22.02.18 und dann später in einem schriftlichen Bescheid.

Wir sind als Schulgemeinde sehr zufrieden mit unseren Ergebnissen.

Von insgesamt zu interpretierenden 85 Kriterien erhielten wir bei 78 Kriterien ein positives (teilweise ein herausragendes) Ergebnis. Das entspricht einem 92 % positivem Ergebnis.
Es gab kein Kriterium, das „überhaupt nicht“ erfüllt wurde.

Als besondere Stärken wurden bei uns herausgestellt:

  • ein herausragendes Beratungskonzept, in der die Schulsozialarbeit eine wichtige Rolle spielt;
  • die klaren Zugehörigkeitsstrukturen innerhalb der Schulgemeinde (in einem Organigramm sichtbar);
  • die Verwirklichung eines Teamkonzeptes innerhalb des Kollegiums;
  • die aktive Beteiligung der Schülerschaft am Schulleben, regelmäßige Nutzung von Angeboten außerschulischer Lernorte und die intensiven Kooperationen mit außerschulischen Partnern,
  • die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit ihren besonderen Begabungen.

Handlungsfelder für die Zukunft sehen die QA und die Schulgemeinde in folgenden Punkten:

  • die verstärkte Berücksichtigung von individuellen Lernwegen in der Unterrichtsgestaltung durch kooperative Lernmethoden bzw. durch Binnendifferenzierung.Dazu werden bereits zum nächsten Schuljahr sog. „Segelstunden“ in allen Jahrgängen eingeführt. (Lernbüros in den Jahrgangsstufen 9 und 10 und OS). Das implementiert ebenso die systematische Verankerung von fächerverbindendem Lernen.
  • Die Entwicklung eines Medienkonzeptes auf der Basis einer funktionsfähigen Infrastruktur- digitale Medienausstattung der Schule.
    Das erste Medienkonzept wurde bereits schon in allen Gremien verabschiedet. Ein Medienentwicklungsplan ist in der Entstehung zusammen mit der Kommune. Das Thema der „Digitalisierung“ wird uns die nächsten Schuljahre, zusammen mit dem Schulträger und dem Kreis, weiterhin beschäftigen und damit die Schulentwicklung der nächsten Generation stark verändern.
  • Bei allen schulischen Entwicklungsvorhaben werden wir zukünftig entsprechende und geeignete Evaluationen in unsere Arbeitsplanungen mit einbeziehen.

Die Schule ist mit der Durchführung, der Transparenz, der Ergebnisdarstellung und der Beratung durch das Qualitätsprüferteam sehr zufrieden.
Das Ergebnis ist für uns richtungsweisend für die nächsten Jahre.

Wir alle wollen

  • mit unserem Teamgedanken die VZG in allen Bereichen unterrichtlich weiterentwickeln,
  • der Gemeinde eine weiterführende Schule der Sekundarstufe I und II sein mit hoher Qualität,
  • die Zusammenarbeit mit vielen externen Betrieben und Stiftungen weiter pflegen und ausbauen,
  • den Digitalisierungsprozess innovativ in der Schule mit Nachhaltigkeit ausbauen,
  • die neuen Fachräume mit guten fachdidaktischen Konzepten und Curricula in der Kommune nutzen und Zusammenarbeiten mit den umliegenden Universitäten anstreben.

Schulprogramm der VZG (Stand 19.12.2017)

 April 2019 
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