Sonne, Schnee & Survival-Tipps

Unser Austausch auf Teneriffa

Vom 08.02.2026 bis zum 15.02.2026 hieß es für 14 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs, Christina Fedder und zwei Mitarbeiterinnen des Droste-Hauses: Adiós Deutschland – Hola Teneriffa!
Im Rahmen eines Erasmus+ Programms durfte unsere Schule in Kooperation mit dem Droste-Haus eine Woche Schüleraustausch auf der wunderschönen Kanareninsel verbringen.

Mitten in der Nacht ging’s los

Sonntag, 01:30 Uhr. Während normale Menschen schlafen, standen wir geschniegelt (naja, mehr oder weniger) mit Koffern am Bus Richtung Flughafen Weeze.
Um 06:10 Uhr hob unser Flieger ab – Ziel: Sonne! Gegen 10 Uhr landeten wir auf Teneriffa. Nach einem Transfer nach La Laguna wartete auch schon das erste Treffen mit unseren Austauschpartner:innen.

Anschließend ging es in die Gastfamilien – inklusive Gastgeschenke (Stichwort: Hoodie, den jetzt jede:r von uns besitzt).

Viele zog es am Abend direkt weiter nach Santa Cruz de Tenerife – dort lief nämlich gerade Kirmes! Und spätestens beim Abendessen gab es die erste kulinarische Herausforderung: spanische Essenszeiten. Spät. Sehr spät. Aber lecker!

Schule… aber anders

Der Montag begann entspannt mit Kennenlernspielen in der Aula. Während unsere spanischen Partner anschließend wieder in den Unterricht mussten, durften wir an einer spannenden Stadtführung durch La Laguna teilnehmen – inklusive Marktbesuch mit kanarischen Spezialitäten.

Am Dienstag ging es früh los in den Anaga Rural Park. Dort führte uns ein extrem humorvoller Ranger durch das schützenswerte Ökosystem. Die Führung war sprachlich ein wildes Durcheinander aus Spanisch, Englisch und Deutsch – aber genau das machte es perfekt.
Neben Naturwissen gab es auch einen kleinen „Survival-Exkurs“. Details ersparen wir euch hier lieber. Nur so viel: Blätter können vielseitig eingesetzt werden.

Vom Meer bis zum Vulkan – Projekt Vegetationszonen

Mittwoch durften wir drei Stunden lang echten spanischen Unterricht erleben: Mathe, Sport, Literatur, Physik – und natürlich Spanisch.

Danach startete unsere Projektarbeit zu den Vegetationszonen Teneriffas. Und die haben es wirklich in sich:

  • Meer & Küste
  • Trockene, sandige Landschaft mit Kakteen
  • Regenwald (ohne gefährliche Tiere!)
  • Nadelwald
  • Vulkanlandschaft rund um den Teide

Nach einem Vortrag von drei Biologielehrer:innen ging es in den Schulgarten, wo Pflanzen aus allen Zonen wachsen. Unsere Aufgabe: Videos drehen und die Besonderheiten erklären.

Und nach der Schule? Strand! Beachvolleyball, Fußball, Schwimmen – während uns aus Herzebrock Fotos von Schnee und grauem Himmel erreichten. Danke dafür. 😉

Ausflug zum Teide – Willkommen auf dem Mars

Am Donnerstag stand der Teide National Park auf dem Programm. Spaniens höchste Erhebung und einer der größten Vulkane der Welt.
Oben angekommen fühlten wir uns wie auf dem Mars – beeindruckende Lavalandschaften, gigantische Weite und überall Fotomotive.

Anschließend ging es weiter nach Puerto de la Cruz, wo wir an einer riesigen Tafel gemeinsam zu Mittag aßen und die Stadt erkundeten.

Karneval auf Teneriffa

Freitag wurde es bunt! Wir hatten schon vorher erfahren, dass Teneriffa ein echter Karnevals-Hotspot ist – also Kostüm einpacken!

In der Schule starteten wir unter dem Motto 80er Jahre (mehr oder weniger kreativ umgesetzt 😉 ). Nach der Präsentation unserer Vegetationszonen-Videos bastelten wir Karnevalsmasken.

Abends dann das Highlight: der große Umzug in Santa Cruz de Tenerife. Und diesmal wirklich alle verkleidet!

Abschied mit Sonne – Ankunft im Schnee

Der Samstag stand zur freien Verfügung: Strand, Süden der Insel, letzte Shoppingtour oder einfach Zeit mit der Gastfamilie.

Abends hieß es: Koffer packen (und hoffen, dass die 20 kg nicht überschritten wurden), letzte Fotos, letzte Umarmungen.

Sonntagmorgen um 7 Uhr startete unser Bus Richtung Flughafen. Der Abschied war emotional – aber zum Glück nur ein Abschied auf Zeit! Denn Ende März folgt der Rückaustausch bei uns in Herzebrock.

Um 20 Uhr waren wir zurück.
Von 20 Grad und Sonne zu Minusgraden und 10 cm Schnee. Willkommen zuhause.

Unser Fazit

Diese Woche war mehr als nur ein Schüleraustausch.
Wir haben eine neue Kultur kennengelernt , unsere Sprachkenntnisse getestet oder manchmal improvisiert), beeindruckende Natur gesehen und neue Freundschaften geschlossen.

Ein großes Dankeschön an unsere Partnerschule, an das Drostehaus und an das Erasmus + Programm, die uns diese Erfahrung möglich gemacht haben.

Jetzt freuen wir uns darauf, unsere Austauschpartner:innen bald hier begrüßen zu dürfen!

(W. Plauschin)

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