(hc woe) „Hier im Neubau können wir gerne auch weitere Konzerte veranstalten“, meinten Carsten Möller und Kalin Hadzhipopov schon im laufenden Programm des Frühjahrkonzertes der VZG.
Die beiden Musikpädagogen standen abwechselnd am Dirigentenpult und gaben den Schüler:innen der beiden Musik-AGs und der VZG-BigBand die Gelegenheit, ihr Können vor Publikum zu präsentieren.
Das Frühjahrskonzert vom 27. März ist das zweite seiner Art. Es fand erstmals im Atrium des Neubaus der Herzebrocker Gesamtschule statt und der Ort zeigte sich als gute Wahl für die Bühne wie auch für die Gäste. In diesem Gebäude sind auch die Musikräume untergebracht und so war der Weg nicht weit. Bis kurz vor den Auftritten hörte man noch einige der jungen Musizierenden üben – und sicher war auch Lampenfieber im Spiel.
Beim einstündigen Bühnenprogramm klappte dann aber alles. Die Ansage ihrer Titel übernahmen sogar Mitglieder der 5er Musik-AG „The Flowers“ selbst. Die 18 Kinder spielen seit August 2024 zusammen und präsentierten fünf Titel, darunter „London Bridge“, „Mit dem Strom“ und den „Hard Rock Blues“, der denn auch mit dem lauten Ausruf „Hard Rock!“ beendet wurde.

Die 22 Sechstklässler der „Small Band“ besetzten dann als Nächste die Bühne. Auch sie spielten ebenfalls fünf Stücke. Das Set begann mit „Farmhouse Rock“, gefolgt von „House Party“ und „Slow Motion“ und dem bekannten „Bella Ciao“. Zum Schluss ihres Parts erklärte Dirigent Carsten Möller: „Jetzt kommt das erste Big-Band-Arrangement für unsere „Small Band“ – das James-Bond-Thema, das die Film-Fans sicher kennen…“ Und das setzten die Schüler schon ganz überzeugend um – mittendrin Kalin Hadzhipopov an der Posaune.

Den musikalisch anspruchsvollsten Part übernahmen 10 Mitglieder der VZG-BigBand. Zu ihren Titeln gehörten „Enter Sandman“ von Metallica, „Come As You Are“ von Nirvana, der Dance-Hit „Party Rock Anthem“, „Tage wie diese“ von den Toten Hosen und „Killing In the Name“ von Rage Against The Machine. Von großem Applaus begleitet bedankte sich Schulleiter Sebastian Menke bei den beiden Dirigenten und von Abteilungsleiter Markus Pilot gab es für alle Musikerinnen und Musiker Süßes als kleine Anerkennung.

